Babybett versus Karrierebrett?

Kind versus Karriere?

Kind versus Karriere?

Na gut, zugegeben, stressig ist das Elternsein wohl schon. Aber deswegen auf den eigenen Nachwuchs zu verzichten und sein Leben immer straight nach Vorn auszurichten, das nächste Karriereziel vor Augen, kann das wirklich der Sinn sein? Ist das die neue Art der Lebensplanung oder ist sogar das Phänomen der Lebensplanung das, was neu und mittlerweile typisch für unsere Gesellschaft ist? Fragen, mit denen sich ein kürzlich im Abendblatt erschienener Artikel beschäftigt, indem er eine Umfrage des Meinungsinstituts Forsa im Auftrag der Zeitschrift “Eltern” unter die Lupe nimmt und versucht zu klären, warum so viele Deutsche kinderlos bleiben.

Kinderlos – auf Sie liebe Eltern und Leser des Kindermöbelversand-Blogs trifft das natürlich nicht zu. Nein, Sie gehören nicht zu den laut Forsa befragten 22 Prozent der 1000 noch kinderlosen 25-45-Jährigen, die zugeben keine Kinder zu wollen. Sie haben sich für ein Kind entschieden und haben Freude daran ihm eine schöne Zukunft zu bieten und mit ihm das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Sonst würden Sie sich kaum in diesem Blog tummeln, um neue Ideen, Anregungen und Informationen rund um die Kleinen, hochwertige Kindermöbel und allerlei nützliche Tipps und Meinungen in Sachen Kind zu holen. Doch zurück zu den kinderlosen Befragten.

Wer einen zweiten Blick auf diese 1000 “Nicht-Eltern” wirft müsste eigentlich stutzig werden. Stehen da nicht 22 Prozent, die niemals Kinder möchten, gegen 78, die sich Nachwuchs wünschen? Das hieße doch im Umkehrschluss, dass viel mehr junge Menschen Kinder kriegen möchten als nicht. Warum sprechen dann die Tatsachen dagegen und Deutschland gehört zu den Staaten mit der niedrigsten Geburtenrate Europas? Beim noch genaueren Hingucken wird diese Vermutung sogar von der Umfrage des Meinungsinstituts Forsa bestätigt: Stolze 66 Prozent der 25-45-Jährigen Deutschen träumen nämlich von einer Familie, 70 Prozent der befragten Männer und 61 Prozent der Frauen wollen Kinder – Irgendwann zumindest, nämlich dann, wenn es in die Lebensplanung passt. Die “neue” Lebensplanung, da ist sie wieder!

Doch wie sieht so ein Lebensplan eigentlich aus? An welcher Stelle steht das Kind, wann wird dieser Punkt oder wird dieser überhaupt jemals umgesetzt? Ein weiterer Blick auf die Umfrageergebnisse zeigt: Insbesondere bei den Akademikern, nämlich bei 48 Prozent der 25-45-Jährigen, steht der Job ganz oben auf der Lebens-Agenda, schließlich ist er Berufung und nicht das Elternsein. Erst dann, wenn eine solide finanzielle Grundlage geschaffen sei, könne man an ein Kind denken und darüber sprechen. Den Kinderwunsch hegen, davon sprechen, darüber reden – Beruf, Karriere und das eigene Ego sind eben zu anerkannt, als zuzugeben, vielleicht doch mal das eigene kleine Hotel Mama führen zu wollen. Das Baby im Lebensplan findet sich also frühestens unter Punkt 2 . Und die Erfüllung vom Kindertraum liegt damit (meist) in weiter Ferne, wenn sie nicht sogar unerreichbar ist. Schließlich kann der Job immer besser bezahlt, die Wohnung viel größer, und die eigene Selbstverwirklichung nie abgeschlossen sein. Und sowieso: Warum dem Stress zu früh aussetzen, das Leben sei ja auch ohne Kind schon anstrengend genug, so 79 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Dass die Planerei auch Stress bedeutet wird dagegen verdrängt. Hauptsache alles Mögliche und Unmögliche erreichen ist die Devise. Dabei wäre wohl der etwas entspanntere Umgang mit dem Lebensplan der Schlüssel zum Erfolg und zur Familiengründung. Oder was meinen Sie als bereits gestandene Eltern dazu? Was hat Sie dazu bewegt, sich fürs Babybett zu entscheiden? Hieß das auch gleichzeitig, den Schritt gegen die Karriere zu gehen? Wir sind gespannt auf Ihre Geschichte!

Kunterbunt, traumhaft, stilvoll – und jetzt ab zu kindermoebelversand.de!

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