3 Kinderspiele aus Großmutters Zeiten

Himmel und Hölle, Fährmann, wie tief ist das Wasser, Gummitwist – Wetten, dass diese Spiele  schon Ihre Großeltern kannten, aber auch Ihre Kleinen noch ihre wahre Freude daran haben werden? Probieren Sie es gleich aus und verbringen Sie den nächsten Nachmittag einmal außerhalb vom Kinderzimmer zum Spielen an der frischen Luft.

Soll es losgehen? Prima. Doch: Die Kinderspiele sind Ihnen ein Begriff, so recht wissen Sie die Regeln, allerdings doch nicht  mehr? Kein Problem. Sie funktionieren leichter als das Aufbauen von Kinderschreibtisch, Etagenbett oder Kinderstuhl, nämlich kinderleicht und machen riesig Spaß:

Himmel und Hölle: Dieses Kinderspiel für Draußen ist auch als Hüpfekästchen bekannt und eignet sich für Kinder ab ca. 5 Jahren. Es kann allein aber auch zu mehreren gespielt werden. Alles was man braucht ist Kreide, mit der ein großes Kreuz mit sechs Feldern auf den Boden gemalt wird, und dessen Felder von 1 bis 6 beschriftet werden, sowie kleine Steinchen. Der Spieler wirft ein Steinchen auf eines der Kästchen und hüpft dann auf einem Bein das gesamte Kreuz ab. Dabei macht er vor dem mit dem Steinchen markierten Feld Halt, hebt das Steinchen auf und legt den Rest des Weges zurück. Berührt er dabei den Boden mit seinem zweiten Bein, ist der Nächste dran.

Gummitwist: Das Spiel mit dem Gummiband (geeignet für Kinder ab ca. 6 Jahren) kann sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden, macht aber im Freien natürlich doppelt viel Spaß. Für Gummitwist sollte man mindestens zu dritt sein, zur Not kann man sich aber auch mit zwei Kinderstühlen behelfen, die dann den 2. Und 3. Spielkamerad ersetzen. Gummitwist funktioniert folgendermaßen: Die beiden Spieler stellen sich gegenüber und spannen ein etwa 3 Meter langes Gummiband in Knöchelhöhe um die Beine.  Der dritte Spielkamerad muss nun zu einem bestimmten Rhythmus und Reim zwischen dem Gummiband hin- und her hüpfen. Geschieht das fehlerfrei wir das Gummi eine Stufe höher, bis zur Wade, gespannt, dann auf Pohöhe bis die Hüfte erreicht ist. Jeder Spieler ist solange dran, bis er einen Fehler macht.

Blinde Kuh: Blinde Kuh können schon ca. 3-Jährige spielen. Hier gilt, je mehr Spieler, desto besser, mindestens 8 Kinder sollten beim Blinde Kuh-Spielen mitmachen. Zum Spiel brauchen die Kinder ein Tuch als Augenbinde und ein Absperrband. Einem Kind aus der Gruppe werden mit dem Tuch die Augen verbunden. Dann wird es um sich herum gedreht. Jetzt heißt es für die „Blinde Kuh“ innerhalb der abgesperrten Fläche die anderen Kinder einzufangen und zu erraten, wer vor ihm steht. Ist der Mitspieler enttarnt, wird er zur Blinden Kuh, liegt er falsch, geht das Herumirren weiter, bis der nächste Mitspieler gefangen wird.

Na, Lust bekommen? Dann ab nach Draußen!

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