Wiege, Beistellbett & Co. – Wo schläft Baby am besten?

Welche Vor- und Nachteile bieten eigentlich die verschiedenen Varianten?

Hier eine kleine Entscheidungshilfe für Sie:

Die Wiege – geeignet für die Traditionalisten

Die Wiege ist der Klassiker seit Generationen! Die Neugeborenen fühlen sich in winzigen Schlafnestern wohl und kommen schaukelnd auch schneller zur Ruhe.

Der Vorteil für die Eltern: Sie können Ihr Baby auch mal im Sitzen oder Liegen in den Schlaf wiegen und dabei sogar noch ein Buch oder Zeitung lesen.
Die Anschaffung einer Wiege lohnt sich, wenn man mehrere Kinder plant oder sie als ‘Familienerbstück’ ansieht, welches von Generation zu Generation weitergereicht wird.

Die Nutzungsdauer beträgt ca. 4-6 Monate.

Das Beistellbettchen – Für Tiefen – Entspannte

Eine tolle Lösung für alle, die Ihr Babys nachts gern bei sich haben wollen!

Der Vorteil gegenüber dem Elternbett: das Kind liegt geschützt im eigenen Bereich.

Man muss zum Stillen nicht extra aufstehen, sondern braucht das Baby nur zu sich herüberheben. Auch verlorene Schnuller lassen sich leicht wieder ‘einstöpseln’.
Wichtig ist, dass sich das Beistellbettchen am Elternbett durch Gurte oder Haken fest am Elternbett verankern lässt, so dass es nicht nachts versehentlich durch die Bewegung Ihres Kleinen wegrutscht.

Die Nutzungsdauer beträgt maximal 6 Monate.

Der Stubenwagen – Der absolute Multitasker

Stubenwagen oder –Bettchen besitzen Rollen und damit lässt sich Ihr kleiner Engel einfach in das Zimmer mitnehmen, wo man gerade werkelt. das mögen die Kleinen sehr, denn sie können oft besser schlafen, wenn sie die Nähe von Mama und Papa spüren und hören.
Auch wenn das Baby wach ist, liegt es gern im Stubenwagen, weil es eine Menge mitbekommt.Wichtig ist, das vor Anschaffung bedacht wird, ob der Wagen durch die Wohnungstür passt. Für eine Wohnung auf 2 Ebenen ist ein Stubenwagen weniger praktisch.

Sobald das Baby mobil wird, muss es raus aus dem Stubenwagen, die Gefahr abzustürzen ist sonst zu hoch.

Die Nutzungsdauer beträgt ca. 4-6 Monate.

Das Gitterbett -  Die Anschaffung für Pragmatiker.

Das Gitterbett ist die sparsamste Variante für die Eltern. das Kind kann mehrere Jahre darin schlafen.

Manche Gitterbetten lassen sich sogar in ein Juniorbett oder Jugendbett umbauen. bei einigen Modellen kann man eine Gitterseite komplett abmontieren – wer diese ans Elternbett heranrückt, hat somit ein großes Beistellbett – besonders für Zwillingseltern sehr praktisch!

Neugeborene fühlen sich anfangs darin etwas verloren. Ein Nestchen entlang der Gitterstäbe schafft aber Geborgenheit. Ein höhenverstellbarer Lattenrost erspart lästiges Bücken und herausnehmbare Gitterstäbe geben Ihren Kleinen Gelegenheit, selbst aus dem oder in das Bettchen zu krabbeln.
Die passenden Umbauseiten verwandeln später das Babybett in ein gemütliches Juniorbett, entweder mit einer Gitterseite als Rückenlehen oder komplett ohne Gitterseiten als freistehendes Bett.

Die Nutzungsdauer beträgt je nach Größe 2-4 Jahre.

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Quelle: Eltern Special Ausgabe 2011/2012
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