Wie finde ich die perfekte Matratze für mein Kind?

Ein erholsamer Schlaf ist eine wichtige Grundvoraussetzung für einen guten Start in den Tag.

Wichtig ist hierbei vor allem die optimale Ausrichtung der Wirbelsäule. Ganz sicher hat jeder schon einmal die Erfahrung gemacht, mit verspannten Nackenmuskeln oder Rückenschmerzen aufgewacht zu sein. Ungesunde Schlafhaltungen können auf Dauer Langzeitschäden nach sich ziehen.

Eine gute Matratze erkennt man daran, dass sie sich der Körperform anpasst und weder im Becken noch im Bereich des Oberkörpers zu stark eindrückt. Damit bleibt die Wirbelsäule in der optimalen S-Form während des Schlafes.

Matratzen gibt es in den verschiedensten Größen, Höhen und Qualitäten. Die Auswahl ist groß und das macht die Entscheidung für die Wahl der richtigen Matratze nicht leicht.

Die Standardgrößen bei Matratzen für Jugendliche und Erwachsene sind folgende:

BxL: 100×200 cm / 120x200cm / 140x200cm / 150x200cm / 160x200cm / 180x200cm / 200x200cm / 80x200cm / 90x190cm und 90x200cm

Die Kinder-Standard-Matratzen werden in diesen Maßen angeboten:

BxL: 60x120cm und 70/140cm

In Verbindung mit einem einstellbaren Lattenrost bieten Matratzen hoher Qualität eine optimale und persönlich zugeschnittene ergonomische Anpassung. Dazu bestehen sie zumeist aus unterschiedlichen Materialen und kombinierten Techniken.

Latexmatratze:

Latexmatratzen bieten gute Anpassungsmöglichkeiten an den menschlichen Körper und auch an das Lattenrost, wenn es verstellbar ist.

Eine Latexmatratze verfügt über eine hervorragende Punktelastizität.

Aufgrund dieser Eigenschaften sind die Latexmatratzen sehr beliebt, aber im Vergleich zu Federkernmatratzen auch etwas teurer.

Latexmatratzen werden durch Vulkanisieren hergestellt und sind aufgrund Ihres Materials recht schwer und unhandlich.

Die hochwertigste Form des Latex ist Naturlatex. Dieser wird aus der Milch des Gummi- oder Kautschukbaumes hergestellt. Naturlatex ist atmungsaktiv, temperaturausgleichend, punktelastisch und besitzt eine antiseptische Wirkung, die Bakterien und Hausstaubmilben weitgehendst fernhält.
Naturlatex eignet sich somit besonders für Allergiker.

Die Schlafeigenschaften machen aber diesen Nachteil wieder wett, denn Latexmatratzen sind vor allem wegen Ihrer Punktelastizität für die Wirbelsäule vom Vorteil und bieten einen erholsamen Schlaf.

Federkernmatratzen:

 Die Federkernmatratze ist der Klassiker unter den Matratzen. Man kann sie mit unterschiedlichen Kernen, wie Taschenfederkern, Bonnellfederkern und Tonnentaschenfederkern erhalten.

Besonders hochwertige Federkernmatratzen bieten vom Kopf bis Fuß unterschiedliche Zonen mit verschiedenen Federtypen an, die der entsprechenden Körperzone angepasst sind.

Federkernmatratzen weisen eine gute Belüftung auf und sind kaum schimmelanfällig, da die Feuchtigkeit, die während des Schlafes in die Matratze eindringt, schnell wieder an die Außenluft abgeführt werden kann.

Allerdings eignen sich Federkernmatratzen nicht für verstellbare Lattenroste, da die Federn mit geänderter Position des Lattenrostes nicht so belastet werden, wie es der Hersteller vorgesehen hat.

 

Kaltschaummatratzen

War die Kaltschaummatratze VOLLMOND 90x200cm vor einiger Zeit noch der Inbegriff von minderer Qualität, hat sich dieses Image schon lange gewandelt.

Heute werden Kaltschaummatratzen den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht.

Wie qualitativ eine Kaltschaummatratze ist, hängt hauptsächlich vom Matratzenkern ab, hier spielen Raumgewicht (RG) und Stauchhärte (kPa) eine große Rolle.

Das Raumgewicht (RG) gibt an, wieviel Schaumrohmasse pro 1m² verarbeitet wurde.

Je höher diese Zahl ist, desto fester fühlt sich die Matratze an und desto schwerer ist sie natürlich auch.

Meist sind Matratzen mit hohen Raumgewicht langlebiger.

Qualitativ hochwertige Kaltschaummatratzen sollten mindestens ein Raumgewicht von RG 40 besitzen (40 kg/m²).

Die Stauchhärte beschreibt die Kraft, die angewendet werden muss, um den Schaumstoff um 40% einzudrücken.

Zusammen mit dem Raumgewicht entstehen somit die unterschiedlichen Härtegrade.

Kaltschaummatratzen mit wenig Schaumrohmasse sind aufgrund der Verwendung von weniger Material günstiger. Oft wird der Härtegrad durch eine höhere Stauchhärte ausgeglichen, so dass auch günstige Kaltschaummatratzen einen hohen Liegekomfort bieten. Wer nicht so hohen Wert auf die Langlebigkeit der Matratze legt, kann auch schon in den unteren Preiskategorien sehr gute Matratzen finden.

Naturfasermatratzen

Matratzen aus Naturfaser gibt es mit unterschiedlichsten Materialien, wie Roßhaar, Schafwolle, Hanf, Kokos und noch recht neu auf dem Markt aus dem Werkstoff Lyocell/Tencel®, der aus Holz hergestellt wird.

Der Vorteil aller Naturfaserprodukte besteht ist die hervorragenden Feuchtigkeitsregulierung.

Vor allem Lyocell/Tencel® überragt mit dieser Eigenschaft selbst Baumwollmaterialien um das Vielfache.
Mit Lyocell hat ein neues Zeitalter in der Fasertechnologie begonnen. Lyocell ist eine Cellulosefaser und wird in einem umweltschonenden Verfahren aus Holz gewonnen (Europäischer Umweltpreis).
Lyocell vereint die Vorzüge vieler Fasern. Lyocell ist fein wie Seide, stark wie Polyester, pflegeleicht wie Acryl, kühl und angenehm wie Leinen, warm wie Wolle und nimmt 130% mehr Wasserdampf auf als Baumwolle.

Zum Teil können die verwendeten Naturmaterialien gesundheitsfördernd sein, so wirkt beispielsweise das Wollfett (Lanolin) in der Schafwollmatratze heilend und generierend.

Für Allergiker kann eine Matratze aus Naturfaser eine optimale Schlafunterlage sein. Beispielsweise sind Hanfmatratzen besonders schmutzabweisend und keimtötend. Zudem  sind sie sehr atmungsaktiv und besitzen eine ausgesprochen gute Wärmespeicherung.

Pflege der Matratzen:

Die meisten angebotenen Matratzen haben einen abnehmbaren Bezug, der bis 60 Grad waschbar ist. Zusätzlich sollten alle Matratzen regelmäßig gelüftet werden und, wenn es die Art der Matratze zulässt, gewendet werden.

Worauf schläft mein Baby am besten?

Besonders für Babys und Kleinkinder sind die Kokosmatratzen zu empfehlen, da sie gut belüftet und dennoch fest sind. Kokosmatratzen eignen sich auch für Allergiker und sind für jede Jahreszeit optimal.

Meist besitzen sie eine feste und eine weiche Seite, beide gleich komfortabel.

Hergestellt werden Kokosmatratzen aus verschiedenen Materialien. Der Kern besteht meist aus einer Kombination aus Naturkautschuk und Kokos, der mit einem temperaturausgleichenden Vlies umwickelt ist. Das Vlies kann aus Schafwolle oder Baumwolle sein.

Kokosmatratzen sind meist mit einem Oberstoff aus Baumwolle in verschiedenen Mustern und Farben bezogen. Die Bezüge sind abnehmbar und waschbar.

 

Für welche Matratze sollte ich mich entscheiden, wenn mein Kind von der Wiege in sein eigenes Kinderbett kommt?

Mit ca. 6 Monaten wechselt ein Kind von der Wiege ins Kinderbett. Jetzt steht man erneut vor der Entscheidung, die optimale Matratze auszusuchen.

Für die nächsten 5-8 Jahre ist die gewählte Matratze die wichtigste Schlafunterlage im Kinderbett.

Es sollte beim Kauf vor allem auf Formstabilität und guter Feuchtigkeitsregulierung geachtet werden.

Wichtig sind auch ein Nässeschutz und ein abnehmbarer Bezug.

Kinder brauchen eine feste, jedoch gleichzeitig elastische Unterlage, damit die Wirbelsäule gut gestützt wird.

Eine Kindermatratze reicht etwa für die ersten fünf Lebensjahre.

Kaufen Sie Matratze und Bett nicht zu klein und achten Sie darauf, dass Ihr Kind oben und unten mindestens zehn Zentimeter Platz hat.

 

Was macht eine gute Jugendmatratze aus? 

Bei Kindern bis zum 8. Lebensjahr ist die noch durchblutete Wirbelsäule relativ gerade, die “S-Form” bildet sich erst später heraus. Der Kopf des Kindes ist besonders in den ersten Jahren nahezu so breit wie die Schultern. Daher ist es für Kinder nicht relevant, mit den Schultern in die Matratze einzusinken.

Mit zunehmendem Alter schreitet das Knochenwachstum des Kindes voran, wohingegen die Muskelbildung nicht im gleichen Tempo mithält.

Dadurch ist die Wirbelsäule noch nicht optimal geschützt. Besonders zu weiche Matratzen können daher der Wirbelsäule dauerhafte Schäden zuführen.

Das heißt, eine Jugendmatratze muss fest, aber dennoch elastisch sein und den Körper gut stützen.

Die optimalste Schlafposition wird für ein Kind erzielt, wenn der Oberkörper ca. 2cm einsinken kann.

Man sollte auch auf eine stabile Kantenfestigkeit achten, damit das Kind beim Spielen auf der Matratze genügend Halt findet und keine Hand oder ein Bein zwischen Bettrahmen und Matratze rutschen kann.

 

Wir bieten die verschiedensten Matratzen für jedes Alter und jede Situation an. Sie finden bei uns auch Matratzen mit Sondergrößen.

Schauen Sie doch  am besten mal bei uns im Shop vorbei und lassen Sie sich inspirieren, wir freuen uns auf Ihre Besuch!

Und falls Sie nicht das richtige finden, dann rufen Sie uns doch einfach an, wir helfen Ihnen gern!

 

Ihr Dannenfelser Kindermöbelteam!

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